Selb · 21. – 24. April 2022 45. INTERNATIONALE GRENZLAND-FILMTAGE
Programm

Eröffnung

Die Eröffnung der 44. Grenzland-Filmtage sollte dieses Jahr im wunderschönen großen Saal des Rosenthal-Theaters Selb stattfinden. Nach dem ausgefallenen Festival in 2020 wollten wir ein großes Fest feiern und dann kam wieder alles anders…

Das Coronavirus bestimmt immer noch unser aller Leben, Kulturveranstaltungen mit Publikum sind aktuell leider nicht möglich und so mussten wir erstmals in der Festivalgeschichte die Grenzland-Filmtage komplett in den virtuellen Raum verlegen. Dadurch können wir nun aber auch eine Eröffnungsveranstaltung für alle anbieten – vorab aufgezeichnet, absolut Corona-konform und für alle während des gesamten Online-Festivals kostenlos hier abrufbar!

Leif in Concert – Vol. 2

Was wäre eine Eröffnung ohne Eröffnungsfilm? Völlig undenkbar. Wir haben uns schon riesig darauf gefreut die 44. Grenzland-Filmtage mit dem wunderbaren Film "Leif in Concert – Vol. 2" auf der großen Leinwand im Rosenthal-Theater einzuläuten. Der Film wäre auch 2020 schon der Eröffnungsfilm der Grenzland-Filmtage gewesen und es war von vornherein klar, dass das auch 2021 so bleibt. "Leif in Concert – Vol. 2" feiert das grenzenlose Miteinander, die Musik und die Vielfalt von Kultur in einer Kneipe, in der es keine Klassenunterschiede gibt. Jeder ist hier willkommen und eingeladen in gut gelaunter Gesellschaft eine gute Zeit zu verbringen. In der aktuellen Zeit fast zu schön um wahr zu sein und daher nur noch sehenswerter.

Seit unserer ersten Einladung 2020 hatte "Leif in Concert – Vol. 2" einen Kinostart im Sommer, bei dem von jeder Kinokarte € 1,- an die Kneipen in der Stadt gespendet wurde. Aber die Kinoauswertung fand aufgrund der steigenden Inzidenzwerte im Herbst ein jähes Ende. Eine Aktion ermöglichte den Film weiterhin als Stream on Demand anzuschauen, wobei Kinos, die den Film im Programm hatten, zu 50% am Umsatz beteiligt wurden. Großen Respekt zu so viel Solidarität! Aus diesem Grund haben auch wir beschlossen, Solidarität mit den Filmemachern zu zeigen und präsentieren unseren Eröffnungsfilm nicht hier als Stream auf unserer Website, sondern bitten die kürzlich erschienene DVD zu erwerben. Damit kann man sich den Eröffnungsfilm für immer und ewig nach Hause ins Wohnzimmer holen: https://www.leifinconcert.de/shop-1

Um die Wartezeit bis zur Lieferung zu überbrücken, gibt es hier bei uns auf der Webseite noch den Trailer zum Film und ein Filmgespräch mit dem Regisseur Christian Klandt und der Hauptdarstellerin Luise Heyer.

Trailer

Inhalt

Leif soll ein Konzert spielen – in einer Jazz-Blues-Bar irgendwo in Deutschland. Auf der Bühne heißt er Poorboy und er kommt aus Kopenhagen. Dort hat die Barfrau Lene sein Konzert gesehen. Fasziniert von Leifs Musik hat sie ihn in ihre Bar nach Deutschland eingeladen.

"Leif in Concert" begleitet Lene an einem Tag in der Bar, dem Tag des geplanten Konzertes. Es ist Lenes erster Arbeitstag nach einer längeren Auszeit. Es kommen Freunde und Bekannte in die Bar aber auch Menschen, die sie noch nicht kennt. Lieferanten bringen ihre Waren, befreundete Musiker dürfen in der Bar proben. Jedem spielt Lene Leifs Musik vor, und in jedem löst die Musik etwas aus, ein Lächeln, eine Erinnerung oder den unbändigen Wunsch zu tanzen. Und da eine Bar nichts wäre ohne ihr Stammpublikum, erzählt "Leif in Concert" auch die Geschichten der Bargäste. Quasi vom Nachbartisch belauschen wir Gespräche zu den verschiedensten Themen. Da geht es um Elfenpop, unsichtbare Handys, die Schneckenfrau oder Maden, die sich durch Leichen fressen.

Doch in Lenes Leben ist nicht alles eitel Sonnenschein. Es gibt Entscheidungen und Konflikte, vor denen sie sich drückt. Welcher Weg liegt vor ihr? Und was wäre, wenn das Konzert gar nicht stattfinden kann, wenn eine Kleinigkeit all ihre Planungen in Gefahr bringt?

Über den Film/die Regie

"Leif in Concert" ist eine Liebeserklärung an die Musik und an diese eine Kneipe, die jeder kennt, das verlängerte Wohnzimmer, wo Du Dich zu Hause fühlst, wo Du sein kannst, wie Du bist, und wo es keine Klassenunterschiede gibt.

Christian Klandt, Jahrgang 1978, wuchs in Beeskow, im Landkreis Oder-Spree auf. Er studierte Verkehrsmanagement/Unternehmensführung in Gotha (Thüringen) und zog 2000 nach Berlin, wo er in die Film- und Medienbranche wechselte. Es folgten verschiedene Regieassistenzen bei Film- und Fernsehproduktionen sowie beim Theater. Er war Gründungsmitglied des Berliner Theaterdiscounters, Programmer und Kinoschaffender im Programmkino Filmrauschpalast (Kulturfabrik Moabit). Von 2004 bis 2012 studierte er Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam Babelsberg.

Credits

Regie:
Christian Klandt
Drehbuch:
Jessica Jacqmarcq
Kamera:
René Gorski
Schnitt:
Jörg Schreyer, Christian Klandt
Ton:
Stefan Gollhardt
Musik:
Moritz Sembritzki, Paul Rischer, Johannes Repka
Produktion:
Martin Lischke; Lischke & Klandt Filmproduktion GbR
Darsteller:
Luise Heyer, Florian Bartholomäi, Godehard Giese, Jule Böwe, Gery Zint, Klaus Manchen, Bela B., u.a.
E-Mail:
verleih@missingfilms.de (Verleih), freunde@leifinconcert.de (Produktion)
  • Deutschland
  • OmeU (Deutsch)
  • 2019
  • 114 Minuten

Filmgespräch